Von links nach rechts:
Ransmayr G, Resch R, Schmidt S, Schwingenschuh P, Helbok R, Mitterling T, Steffelbauer M, Pischinger B
Am 10. April 2026 fand in Linz anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April die diesjährige Publikumsveranstaltung der Österreichischen Parkinson Gesellschaft (ÖPG) in Kooperation mit der OÖ-Parkinson-Selbsthilfe statt. Im Festsaal des neuen Rathauses der Stadt Linz trafen 380 Betroffene, deren Angehörige und weitere an den Themen interessierte Personen ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus sieben österreichischen Bundesländer.
Das Programm bestand aus der Eröffnung durch Frau Gemeinderätin Karin Decker in Vertretung des Linzer Bürgermeisters Herrn Dietmar Prammer und durch Frau Dr.in Elisabeth Manhal, Abgeordnete zum oberösterreichischen Landtag in Vertretung von Landeshauptmann- Stellvertreterin Mag.a. Christine Haberlander sowie Grußworten von Univ. Prof.in Dr.in Petra Schwingenschuh, der Vizepräsidentin der ÖPG, Univ. Prof. Dr. Raimund Helbok, Vorstand der Univ. Klinik f. Neurologie am Kepler-Universitätsklinikum Linz und Frau Dr.in Michaela Steffelbauer, Präsidentin der OÖ Parkinson-Selbsthilfe. Es folgten Vorträge zur Therapie im frühen und leicht fortgeschrittenen sowie späten Stadium der Parkinson- Krankheit und zu den Themen Differentialdiagnose des Parkinson Syndroms, therapeutische Massnahmen neben Medikamenten, aktiv gestaltetes Leben Sport und Bewegung.
Es referierten die Oberärzte Dr. Thomas Mitterling und Dr. Roland Resch des Kepler-Universitätsklinikums Linz, Oberärztin Frau Dr.in Barbara Pischinger vom Klinikum Wels-Grieskirchen, Frau Dr.in Michaela Steffelbauer, und Frau Mag.a. Svenja Schmidt von der Univ. Klinik f. Neurologie Innsbruck. Die Veranstaltung moderierte Univ. Prof. Dr. Gerhard Ransmayr, der auch für die Organisation verantwortlich war.
Mitglieder von Selbsthilfe-Vereinen boten Informationsmaterial an. Außerdem wurde ein kleiner Tischtennistisch aufgestellt, um an die positive Wirkung von Tischtennis bei Parkinson-Krankheit zu erinnern. Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen mit Referentinnen und Referenten austauschen. Außerdem fand intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen statt.
Die unmittelbaren Rückmeldungen zur Veranstaltung waren sehr positiv. Auf die Ankündigung und Informationen über das Österreichische-Parkinson-Registers ÖPAR kamen zustimmende Kommentare und auch die Empfehlung, dieses Online zu stellen, damit Betroffene selbst einen Teil der Daten eingeben können, da die Teilnahme am Register nur in Zentren möglich ist. Außerdem wurde angeregt bei Folgemeetings die Themen Angehörigenbetreuung und Alltagsbewältigung sowie junge Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen.
Die Veranstaltung und das Thema Parkins-Krankheit überhaupt fand reichlichen Niederschlag in Medien, so mehrfach im ORF, in wichtigen österreichischen Tageszeitungen, sozialen Netzwerken und Zeitungen auf Bezirks- und Gemeindeebene.